An alle, die sich der Mukisa Parent School verbunden fühlen,
Armut hat viele Gesichter, deshalb spricht die Weltgesundheitsorganisation bei Armut „von der tödlichsten Krankheit auf unserem Planeten“. Diese Armut war der Beweggrund, die Mukisa Parent School in Uganda zu fördern. Vielen Familien im Umfeld der Schule ist es trotz aller Anstrengungen nicht möglich, das monatliche Schulgeld und die geforderten Materialien bei Beginn des Schuljahres aufzubringen. So passiert es, dass manchmal nur ein Kind dieser armen Familien zur Schule geht und die anderen drei oder vier Geschwister zu Hause bleiben müssen und sich auf der Dorfstraße herumtreiben.
In über 12 Jahren ist aus einer baufälligen Hütte in Kiyunga ein kleines Schulzentrum mit eigenem Brunnen, Elektrizität und schönen hellen Klassenzimmern entstanden. Die Freude der 350 Kinder ist riesengroß, und sie sind alle sehr stolz auf ihre Mukisa Parent School. Es gibt Bücher, mit denen sie jetzt lernen können, es gibt Hefte und ausreichend Stifte, ein Kopiergerät für Arbeitsblätter und motivierte Lehrkräfte.
Sicher ist auch das weihnachtliche Lebensmittelpaket, das der Verein Matoke sponsert und das die Schulleiterin Annet Nakigudde zusammenstellt, ein Baustein für bessere Ernährung. Sehnsüchtig warten die Kinder auf die Tragetaschen mit 5 kg Reis, 5 kg Maismehl, 2 kg Zucker, einer Flasche Speiseöl, einem Brot, einer Packung Seife und als Weihnachtsbraten einem Huhn. Aus diesen einfachen Lebensmitteln wird ein Festschmaus für die Kinder und ihre Familien zubereitet. Von Dank und Freude sprechen die bewegenden WhatsApp-Nachrichten aus Uganda.

Im Februar 2025 besuchte der Vorstand vom Matoke e.V., Roman Gromotka, mit seinem Sohn Raphael die Mukisa Parent School. Die neue PV-Anlage am Schulgebäude wurde offiziell abgenommen und die Funktionsfähigkeit der elektrischen Pumpe für das Trinkwasser überprüft. Beide Anlagen sind ein wichtiger Schritt für die Energie- und Wasserversorgung der Schule.
Bei mehreren Treffen mit der Schulleitung wurde besprochen, dass Spielgeräte beschafft werden und die renovierte alte Schule einen bunten Anstrich bekommen soll. Über die mitgebrachten farbigen Holzbauklötze staunten nicht nur die Kindergartenkinder, sondern auch die Erzieherinnen. Viele Geschenkpäckchen der Sponsoren wurden an die Kinder verteilt, und auch die weiterführende Schule in Nagalama wurde besucht, um zu sehen, wie unsere Kinder dort untergebracht sind und versorgt werden. Das Problem sind hier auch die hohen Schulgebühren, die der Matoke e.V. für einige Kinder übernimmt, die sonst nie die Möglichkeit bekommen würden, eine höhere Schule zu besuchen.
Inzwischen sind alle besprochenen Projekte realisiert, und die Schule ist mit der fantasievollen Bemalung ein Ort der Freude geworden. Die Malerarbeiten wurden von einem ehemaligen Schüler der Mukisa und seinem Bruder ausgeführt. Das kreative Ergebnis war eine gelungene Überraschung für den Matoke e.V.

Nur mit Hilfe von vielen Menschen, die ihren Wohlstand teilen, wird dieses kleine Projekt, unsere Mukisa Parent School in Uganda, auch künftig unterstützt werden. Der Matoke e.V. bedankt sich ganz herzlich für alle Spenden und sonstige Hilfe und hofft, dass Sie auch weiterhin ein Herz für die Kinder der Mukisa Parent School haben.
Mit herzlichen Grüßen
Christa Gromotka
Projektleiterin Matoke e.V.
